Robert Weiss

Mit dem Computer auf "DU"

Der PC als geschäftliches Instrument wurde 1983 in der Schweiz lanciert. Bis zu diesem Zeitpunkt war der PC vor allem Freaks überlassen. Mit der Ausstellung "Mein Computer - Klein Computer" an der Swissdata im Herbst 1983 wurde der PC einem breiten Publikum gezeigt und auch die Medien nahmen dieses Thema dankbar auf. PC-Zeitschriften und PC-Ausbildungslehrgänge schossen wie Pilze aus dem Boden und auch die ersten Camps (Das Computercamp der Fernsehsendung Karussell im Frühling 1984 in Wildhaus war das erste Camp in der Schweiz) wurden angeboten. Mit den populären Systemen Commodore C64 und dem Sinclair ZX81 drängten die ersten "bezahlbaren" Geräte auch in den Heimmarkt.So war es auch an der Zeit in der Schweiz ein Lehrbuch über Computer zu etablieren, welches auf verständliche Art und Weise der breiten Allgemeinheit den Computer näher bringen sollte.

Auflage 1: Januar 1986 (5'000 Exemplare)

Auflage 2: Juni 1986 (10'000 Exemplare)

Auflage 3: Januar 1993 (10'000 Exemplare)

Auflage 4: Oktober 1993 (10'000 Exemplare) Compaq Edition

Auflage 5: Oktober 1993 (10'000 Exemplare)

1. und 2. Auflage 1986

Die Motivation um ein Buch zu schreiben

Die allgemeine Forderung nach mehr verständlicher Information für Menschen aller Alters- und Berufsgruppen veranlasste mich, dieses Buch zu herauszugeben. Es soll helfen, Ängste vor dem Computer, dem für viele noch unbekannten Wesen, abzubauen.Um dieses Buch zu schreiben und zu realisieren war eine zweijährige Arbeit notwendig. Dies war nur möglich mit Unterstützung vieler Leute aus meinem Umfeld. All diesen im Nachhinein nochmals einen ganz herzlichen Dank.

Mit der Gründung des Eigenverlag Robert Weiss (ISBN 3-909-143-01-6) wurden einmal die Rechte fixiert und ab der 3. Auflage  auch der Vertrieb selber übernommen.

Dank

Dass dieses Buch zustande kam, ist nicht zuletzt all jenen zu verdanken, die mich anregten, es zu schreiben, und mich dabei unterstützten. Zwischen der Idee und der vollkommenen Überarbeitung und der Verwirklichung lag ein langer Weg, der über zwei Jahre Jahre harte und konzentrierte Arbeit erforderte. Dass mir dies möglich war, verdanke ich vor allem meiner Frau Monika und meiner Tochter Nadja, deren Verständnis und moralische Unterstützung mir die Kraft zur Durchführung gaben. Ihr und den weiteren Mitwirkenden: Robert Koch, Martin Hug, Ernst Vetsch, Wolfgang Frei, Walter Oehen, Daniela Wild, Conny Hüppi, Yolanda Heinrich, Jimo Weiss und Beatrice Weiss, sei an dieser Stelle für ihr Engagement gedankt. Meine Anerkennung gilt gleichermassen jenen Firmen, die meinen Informationsstand ergänzten und last but not least der Druckerei Stämpfli + Cie AG Bern für die gute Zusammenarbeit.

Technische Daten

Umfang 225 Seiten
1. Auflage 5'000 Exemplare
Januar 1986
2. Auflage überarbeitet 10'000 Exemplare
Juni 1986

Vertrieb
HiILcu-WaRE® in Ittigen
Herstellung
Stämpfli + Cie AG in Bern


IllustrationenTeilweise Kopien von Tafeln aus der Ausstellung "Klein Computer - Mein Computer" (1983 Basel 1. Swissdata)
Jimo Weiss, HP-87-System
Handzeichnungen: Ernst Vetsch Zürich 
Restliche Illustrationen mit Mac Draw



Vorwort Robert Koch

Wissen Ihre Kinder oder Ihre Schüler mehr darüber als Sie selbst?  Haben Sie es satt von Ihrem Mann deswegen unverstanden zu sein? Möchten Sie auch in Ihrem dritten Lebensabschnitt damit Ihre geistige Regsamkeit erhalten? Wollen Sie endlich wissen was ein Computer ist und was er kann? Oder sind Sie ganz einfach davon überzeugt, dass wir als Mitglieder einer Informatios-und Kommunikationsgesellschaft eigentlich die Hintergründe unserer sozialen und politischen Gegebenheiten kennen müssten? Sie allen haben dazu  hp Schlüssel in der Hand, der Ihnen die Tür zum Verständnis unseres von Mikroprozessoren geprägten Alltags öffnen wird!

Hier geht es zum gesamten Vorwort 

3. Auflage 1993




Bemerkungen von Karl Lüönd, Chefredaktor "Züri Woche", 7. Januar 1993  

Es gibt verschiedene Arten, sein Geld zu verlieren

Mit Frauen ist's am schönsten. In der Spielbank geht's am schnellsten. Aber mit Compu­tern ist's am sichersten.

Röbi Weiss (45) lebt seit vielen Jahren behaglich davon, dass dieser Witz ein Witz bleibt, wenigstens für seine Kunden. Der schnauzbärtige gelernte Chemiker mit der Athleten-Fi­gur ist der bekannteste Compu­ter-Publizist und -Berater der Schweiz, seit er das verblichene «Sonntags-Magazin» des Schweizer Fernsehens mit der «Computeria» bereichert hat.
Ausserdem ist er ein Mann mit Grundsätzen. Für Berater Weiss gilt: Nie Ware verkaufen, immer nur Arbeitsstunden. Und Publizist Weiss schwört: Immer so reden, dass dich auch die eigenen Kinder verstehen. Bei denen -Sohn und Tochter­ - scheint's funktioniert zu haben. Der Sohn, 19 und Typografen­-Stift, hat alle Grafiken für Röbi Weiss' neuestes Buch auf dem Macintosh «getöggelet». Dieses Buch heisst «Mit dem Computer auf Du» ( 650 Seiten, fast ebensoviele Bilder und Gra­fiken, 59 Franken, Eigenverlag Fax 01/920 59 34) und erlebt so­eben die dritte, total aktualisier­te und stark erweiterte Auflage. Dank ihm und dem jährlichen «Weiss-Buch», dem führenden Report der Schweizer PC-Bran­che, ist Röbi Weiss zum promi­nentesten Computer-Fachautor der Schweiz geworden. Span­nend und verständlich erklärt er die Geschichte der Computer, die vielen Fachausdrücke und all das merkwürdige Zeug rund um «Welten», Benutzeroberflächen und Betriebssysteme. Derzeit arbeitet er neben seinen laufenden Kolumnen und Radiosendungen an einer Da­ tenbank für eine Personalbera­tung, an der nächsten Fera-Son­ derschau ( über elektronische Bildmanipulation) und an Präsentationstechniken im Mul­ timedia-Verfahren, was, popu­ lär und damit «weissisch» ausge­drückt, die Verheiratung von Ton, Video und Computer be­deutet und eine ganz grosse Zukunft vor sich hat.

Dank

Dass dieses Buch zustande kam, ist nicht zuletzt all jenen zu verdanken, die mich anregten, es  neu zu schreiben, und mich dabei unterstützten.Zwischen der Idee und der vollkommenden Überarbeitung und der Verwirklichung lag ein langer Weg, der über zwei Jahre Jahre harte und konzentrierte Arbeit erforderte. Dass mir dies möglich war, verdanke ich vor allem meiner Frau Monika und meiner Tochter Nadja, deren Verständnis und moralische Unterstützung mir die Kraft zur Durchführung gaben.Ihnen und den weiteren Mitwirkenden: Conny Hüppi (Lektorat),  Walter Stampa (Lektorat), Georg Hess (Lektorat), Thoams Bernold und Walter Hofmann (Mitarbeit Multimediateil, Kapitel 12) sei an dieser Stelle besonders gedankt. Auch den Verfassern der "Vorwörter", Prof. Dr. C.  A. Zehnder, Rolf Leimer und Robert Koch möchte ich hier meine besten Dank aussprechen.Ohne denn grossen und zeitintensiven Engagement des Produktionsteams mit Brigitte Leemann, Urs Arnold und meinem Sohn Micha Weiss wäre dieses "Werk" überhaupt nicht möglich gewesen.

Meine Anerkennung gilt gleichermassen jenen Firmen, die meinen Informationsstand laufend bis zur letzten Minute ergänzten und mich auch sonst in der Realisierung unterstützten und last but not least der Druckerei Feldegg AG, Zollikerberg für die angenehme Zusammenarbeit.

Technische Daten

Umfang 650 Seiten, 365 Bilder, 197 Grafiken
3. Auflage
10''000 Exemplare, Januar 1993

Vertrieb: Eigenverlag Robert Weiss
Produktion: Robert Weiss, Brigitte Leemann
Herstellung: Druckerei Feldegg AG, Zollikerberg

Illustrationen, Layout: Micha Weiss, Urs Arnold, Arnold Design Stäfa

Vorwort
Prof. Dr. Carl August Zehnder ETH Zürich


Das vorliegende Computerbuch von Robert Weiss gehört nicht zu dieser Spezialliteratur. Es wendet sich an ein breites Publikum, namentlich auch an jene, für die der Computer noch kein vertrauter Kollege ist.
Diese Offenheit ist kein Zufall. Robert Weiss beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Computerwelt, einerseits fasziniert von den technischen Möglichkeiten, anderseits als Berater und professioneller und präziser Beobachter einer Milliardenindustrie in Hardware und Software, die in wenigen Jahrzehnten aus dem Nichts entstanden ist. Dabei ist der Autor auch vielen Menschen begegnet, von denen sehr viele erst in den letzten Jahren mit dem Computer in persönlichen Kontakt gekommen sind.
Die Entwicklung der Informatik und ihrer Anwendungen hat unsere Gesellschaft rascher und tiefer erfasst als vielen damit Konfrontierten manchmal lieb war. Wir haben daher allen zu danken, die sich bemühen, die Schranken zwischen der modernen Informationstechnik (=Informatik) und den davon betroffenen Menschen abzubauen. Robert Weiss und sein Buch gehören dazu.

 Hier geht es zum gesamten Vorwort 

4. und 5. Auflage 1993

Die Motivation um ein Buch zu schreiben

Die allgemeine Forderung nach mehr verständlicher Information für Menschen aller Alters- undBerufsgruppen veranlasste mich, dieses Buch zu herauszugeben. Es soll helfen, Ängste vor dem Computer, dem für viele noch unbekannten Wesen, abzubauen. Um dieses Buch zu schreiben und zu realisieren war eine zweijährige Arbeit notwendig. Dies war nur möglich mit Unterstützung vieler Leute aus meinem Umfeld.
All diesen im Nachhinein nochmals einen ganz herzlichen Dank.
Mit der Gründung des Eigenverlag Robert Weiss (ISBN 3-909-143-01-6) wurden einmal die Rechte fixiert und ab Auflage 3 auch der Vertrieb übernommen.

Dank

Dass dieses Buch zustande kam, ist nicht zuletzt all jenen zu verdanken, die mich anregten, es  neu zu schreiben, und mich dabei unterstützten.Zwischen der Idee und der vollkommenden Überarbeitung und der Verwirklichung lag ein langer Weg, der über zwei Jahre Jahre harte und konzentrierte Arbeit erforderte. Dass mir dies möglich war, verdanke ich vor allem meiner Frau Monika und meiner Tochter Nadja, deren Verständnis und moralische Unterstützung mir die Kraft zur Durchführung gaben.Ihnen und den weiteren Mitwirkenden: Wolfgang Frei (Lektorat),  Prof. Robert Hut (Lektorat), Conny Hüppi (Lektorat), Walter Stampa (Lektorat), Georg Hess (Lektorat),  sei an dieser Stelle besonders gedankt. Auch den Verfassern der Vorworte Prof. Dr. C.  A. Zehnder, Rolf Leimer und Robert Koch möchte ich hier meine besten Dank aussprechen.Ohne denn grossen und zeitintensiven Engagement des Produktionsteams mit Ursula Kohli, Brigitte Leemann, Helene Laube, Urs Arnold und meinem Sohn Micha Weiss wäre dieses "Werk" überhaupt nicht möglich gewesen, 

Meine Anerkennung gilt gleichermassen jenen Firmen, allen voran der Compaq Computer AG (Schweiz), die meinen Informationsstand laufend bis zur letzten Minute ergänzten und mich auch sonst in der Realisierung unterstützten und last but not least der Druckerei Feldegg AG, Zollikerberg für die angenehme Zusammenarbeit.

Technische Daten

Umfang 650 Seiten
5.  Auflage  10''000 Exemplare Oktober 1993

Herausgeber: Eigenverlag Robert Weiss
Vertrieb: Midas Verlag AG
Produktion: Robert Weiss, Ursula Kohli

Illustrationen, Layout: Micha Weiss, Urs Arnold, Arnold Design Stäfa

Herstellung: Druckerei Feldegg AG, Zollikerberg
Buchbinderische Verarbeitung: BuBu Burkhardt AG, Mönchaltdorf


Vorwort Rolf Leimer
Human Resource Management

Mein täglicher Kontakt mit Führungskräften, Unternehmern und Repräsentanten der Wirtschaft zeigt immer wieder den Stellenwert der Suche nach einer nachhaltigen Verbesserung der Effizienz der Führungstätigkeit auf, dass dabei die Informatik eine breitgefächerte Auswahl an Möglichkeiten anzubieten hat, ist selbstverständlich. Doch einerseits scheint die Qual der Wahl und anderseits die Scheinbar berechtigte Berührungsangst mit dem Neuen ein schwer zu überwindendes Hindernis zu bilden.

So bildet das vorliegende Buch nicht nur eine Fülle von praxiserprobten und nachvollziehbaren Empfehlungen, sondern darüber hinaus in faszinierender und fesselnder Form einen Motivationsschub zum eigenen Erlebnis: denn über die noch so hehre Absicht hinaus zählt nur die effektive Tat!

Rolf Leimer
Unternehmensberatung in Human Resourrces Management, Zollikon

Hier geht es zum gesamten Vorwort 

Ab der dritten Auflage 1993

Vorwort Gusti Zehnder

  • Computerbücher gibt es heute viele. Manche davon sind präzise Handbücher, etwa für das ‚‚Programm X, Version 2.4“. Andere beschreiben wissenschaftlich-seriöse Grundlagen und Methoden der Informatik. Wieder andere befassen sich mit speziellen Computeranwendungen, von der computer-integrierten Fabrik über die Telebank bis zu Computerspielen. Das vorliegende Computerbuch von Robert Weiss gehört nicht zu dieser Spezialliteratur. Es wendet sich an ein breites Publikum, namentlich auch an jene, für die der Computer noch kein vertrauter Kollege ist.

  • Diese Offenheit ist kein Zufall. Robert Weiss beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Computerwelt, einerseits fasziniert von den technischen Möglichkeiten, anderseits als Berater und professioneller und präziser Beobachter einer Milliardenindustrie in Hardware und Software, die in wenigen Jahrzehnten aus dem Nichts entstanden ist. Dabei ist der Autor auch vielen Menschen begegnet, von denen sehr viele erst in den letzten Jahren mit dem Computer in persönlichen Kontakt gekommen sind. Diese Menschen traten und treten dem Computer mit bestimmten Erwartungen, aber auch mit Vorbehalten, Unsicherheiten und Ängsten gegenüber. Und genau diesen Menschen soll das vorliegende Buch die Computerwelt näher bringen.

  •  Robert Weiss tut dies mit der ihm eigenen Fähigkeit, zu erzählen und zu präsentieren. Das Erzähltalent zeigt sich besonders deutlich in jenen historisch orientierten Abschnitten, die von frühen Automaten und Rechenmaschinen und von ihrer Weiterentwicklung zur heutigen Informatikwelt berichten. Hier begegnet der Leser Menschen von Fleisch und Blut, die Erfindungen machen, grosse Ziele verfolgen, aber auch Unternehmungen gründen (und vielleicht gar im Konkurs enden). Weiss nennt die Dinge beim Namen. 

  • Er spricht dabei von Firmen und Produkten und nennt Geldbeträge in Dollar, Mark und Franken. Seine Informatik lebt.

  • Er erzählt aber nicht bloss Geschichten. Er präsentiert Grundlagen und Prinzipien der Computertechnik, und erläutert sie mit Beispielen. Dabei führt er die wichtigsten Begriffe ein  –  angefangen mit Bit und Byte  –  die im heutigen Alltag bereits zum Allgemeinwissen gehören und eben doch nicht jedermann so ganz geläufig sind. Manche Leserinnen und Leser werden daher dieses Buch gerne auch als Nachschlagewerk zur Hand nehmen und hinter die ungewohnten Begriffe schauen wollen, - bis sie mit dem Computer auf „Du“ sind.

  • Die Entwicklung der Informatik und ihrer Anwendungen hat unsere Gesellschaft rascher und tiefer erfasst als vielen damit Konfrontierten manchmal lieb war. Wir haben daher allen zu danken, die sich bemühen, die Schranken zwischen der modernen Informationstechnik (=Informatik) und den davon betroffenen Menschen abzubauen. Robert Weiss und sein Buch gehören dazu.

  • Carl August Zehnder

  • Professor für Informatik an der ETH Zürich

Ab der dritten Auflage 1993

Vorwort Rolf Leimer

  • Viele Führungskräfte haben sich seit geraumer Zeit auf das ‚‚Wagnis PC“ eingelassen, mit mehr oder weniger Erfolg, mit Ausdauer und Hartnäckigkeit, aber auch mit kühler Distanz oder zumindest mit einer positiven Einstellung zur Pflege der neuen Herausforderung als Statussymbol!

  • Eines ist gewiss: wer sich, wie auch immer, zu einem ersten Probelauf mit Tastatur, Bildschirm und Menüs - kurz der Benutzeroberfläche - durchgerungen hat, gibt rasch wieder auf oder lässt sich von der Faszination der Erschliessung neuer Möglichkeiten hinwegtragen.

  • Mein täglicher Kontakt mit Führungskräften, Unternehmern und Repräsentanten der Wirtschaft zeigt immer wieder den _Stellenwert der Suche nach einer nachhaltigen Verbesserung der Effizienz der Führungstätigkeit auf, dass dabei die Informatik eine breitgefächerte Auswahl an Möglichkeiten anzubieten hat, ist selbstverständlich. Doch einerseits scheint die Qual der Wahl und anderseits die scheinbar berechtigte Berührungsangst mit dem Neuen ein schwer zu überwindendes Hindernis zu bilden.

  • Auch ich habe mich mit diesem Phänomen bei der Etablierung meiner eigenen Firma aktiv auseinandergesetzt und dabei in Robert Weiss, seiner Literatur und dem engagierten persönlichen Gespräch den Schlüssel zum Erfolg gefunden.

  • So bildet das vorliegende Buch nicht nur eine Fülle von praxiserprobten und nachvollziehbaren Empfehlungen, sondern darüber hinaus in faszinierender und fesselnder Form einen Motivationsschub zum eigenen Erlebnis: denn über die noch so hehre Absicht hinaus zählt nur die effektive Tat!

  • Damit wünsche ich jedem Benutzer im Beziehungsfeld Mensch-Computer eine erlebnis- und erfolgreiche Zeit.


  • Rolf LeimerUnternehmensberatung in Human Resources Management, Zollikon

1. und 2. Auflage

Vorwort Robert Koch

Wissen Ihre Kinder oder Ihre Schüler darüber mehr als Sie selbst? Haben Sie es satt, von Ihrem Mann deswegen unverstanden zu sein? Möchten Sie auch in Ihrem dritten Lebensabschnitt damit Ihre geistige Regsamkeit erhalten? Wollen Sie endlich wissen, was ein Computer ist und was er kann? Oder sind Sie ganz einfach davon überzeugt, dass wir als Mitglieder einer Informations- und Kommunikationsgesellschaft eigentlich die Hintergründe unserer sozialen und politischen Gegebenheiten kennen müssten? Sie alle haben dazu den Schlüssel in der Hand, der Ihnen die Türe zum Verständnis unseres von Mikroprozessoren geprägten Alltags öffnen wird!
Robert Weiss führt Sie in sachkundiger und allgemeinverständlicher Art durch die Bereiche der Informatik und Telematik, welche heute zum Allgemeinwissen gehören. Allen in Computergeschichte, Computeraufbau und -anwendung interessierten, neugierigen, zukunftsgläubigen und zugleich kritisch denkenden Menschen bietet sich hier die Möglichkeit, endlich mühelos in die Domäne einzudringen, die jahrzehntelang EDV-Spezialisten vorbehalten blieb. So dürfen Sie sich nicht darüber wundern, wenn Sie nach dem Genuss dieses in seinem Aufbau und Inhalt informativen Werkes plötzlich eine immer grösser werdende Lust, sogar Faszination verspüren, selbständig mit einem Personal-Computer arbeiten zu wollen. Bei aller Begeisterung für oder Kritik gegen die neuen Medien, welche in naher und ferner Zukunft in unserer Arbeits- und Freizeitwelt weitreichende Veränderungen hervorrufen werden, dürfen Sie nicht übersehen: Nach wie vor wird der Mensch den Computer als Werkzeug für die Erfüllung seiner wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse einsetzen. Die Apokalypse einer vom Computer beherrschten Kultur ist immer unwahrscheinlicher, je mehr Menschen die realen Sachverhalte von Informatik und Telematik in das Repertoire ihres Allgemeinwissens aufnehmen und dadurch erkennen, dass der technologische Umbruch, zweifelsohne als grosser Schritt der Gegenwart empfunden, einen kleinen Schritt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit bedeutet. In diesem Sinne sollten sich nicht nur Soziologen, Lehrer, Hausfrauen, Rentner und Schüler die folgenden Seiten zu Gemüte führen. Angesprochen auf das «Du» mit dem Computer ist jedermann, also auch Sie selbst. Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen und hoffe, Sie auch bald zu denjenigen zählen zu können, welche mit dem ersten Buch von Robert Weiss die Grundlagen der Informatik und Telematik erlernt, dabei aber auch die Angst vor dem Computer vergessen haben.

Kapitelcollagen

Ab der 3. Auflage wurden die 12 Kapitel mit Schwarz-Weiss-Collagen eingeführt

Computergeschichte - Faszination über Jahrtausende

Im Kapitel 6 ist die Entwicklungsgeschichte aufgeführt und kann hier in drei Teilen auch gelesen werden.
Teil 1 (Seite 6.2 - 6.25)

COMPUTER und Mikroprozessoren oder allgemeiner, Datenverarbeitungsanlagen, beginnen die wirtschaftliche und damit auch die soziale Grundstruktur in einem Masse zu beeinflussen, wie das bis heute bei keiner anderen Erfindung unseres industriellen Zeitalters festzustellen war.

Dabei ist der erste wirklich leistungsfähige Computer, der weltberühmte ENIAC, erst 1946 fertiggestellt worden.

In einer denkbar kurzen Zeitspanne haben diese modernen Datenverarbeitungsanlagen jedoch eine derartige Perfektion erreicht, dass man mitunter schon von denkenden Maschinen und Systemen mit künstlicher Intelligenz spricht. Natürlich sind dies Übertreibungen, solange die Unbestimmtheit dieser Begriffe nicht durch präzise Definitionen begrenzt wird. Ein Computer führt ja nur aus, was ihm der Mensch in Form einer Punkt für Punkt definierten Befehlsfolge, des Programms, aufgegeben hat.

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Teil 2 (Seite 6.26 - 6.41)

Mitte September 1957 stellte die Firma Fairchild, kurz vorher zur Herstellung von Halbleiterbauelementen gegründet, acht Elektroingenieure ein (the traitorous eight), welche bis dahin bei Shockley Semiconductor Laboratory tätig gewesen waren. Diese Herren beschäftigten sich schon länger mit der Herstellung von Transistoren, mit Silizium als Grundstoff.

Als Experte in der neuartigen Diffusionstechnologie war auch Jean Hoerni, ein Mann schweizerischer Abstammung, dabei. Mit dem Einsatz dieser Diffusionstechnologie gelang es Fairchild sehr bald, Transistoren mit präzisester Dicke, oder besser Dünne der verschiedenen Strukturen herzustellen, zehnmal genauer als mit allen anderen bisher bekannten Methoden. Bereits 1958 wurde mit dieser Technologie ein sogenannter Mesa-Transistor gefertigt.

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Teil 3 (Seite 6.41 - 6.63)

Auf der Suche nach einem plattenorientierten (diskorientierten) Betriebssystem kaufte Rubinstein von einem Professor der Naval Postgraduate School in Monterey (Kalifornien), namens Gary Kildall, ein brandneues Programm mit der Bezeichnung CP/M für 25’000 Dollars. Dieses Betriebssystem war so neu, dass IMSAI die dritte überhaupt existierende Kopie bekam. Rubinstein wollte von Kildall auch noch eine BASIC-Version erstehen. Es blieb beim Wollen, denn die Software war viel zu teuer. Einer von Kildalls Studenten, Gordon Eubanks, bot daraufhin IMSAI die eigene BASIC-Version an und verkaufte sie schliesslich für den Preis eines Computers. IMSAI gab Eubanks dazu noch ein Diskettenlaufwerk und einen Drucker und verpflichtete ihn, sein BASIC für die IMSAI-Maschine weiterzuentwickeln.

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