Lebenslauf

Der nachfolgende Lebenslauf soll einen kompakten Überblick über meine vielseitigen Tätigkeiten geben, von denen einige bis heute andauern. Über die hinterlegten Verlinkungen lassen sich bei Bedarf vertiefte Informationen abrufen.

Robert «Röbi» Weiss, geboren am 21. März 1947 in Zürich, lebt seit 2020 als Witwer in Stäfa und ist stolzer Vater zweier Kinder (Tochter Nadja, 54, und Sohn Micha, 52). Seit 1980 ist er als Selbständigerwerbender tätig, zunächst mit seiner Firma Robert Weiss & Partner, später unter dem Namen Robert Weiss Consulting, und wirkt seither als Museumsführer, Referent, Moderator, Ausstellungsmacher, Organisator, ICT-Berater, Medienmitarbeiter und Sammler.

Dank seines naturwissenschaftlichen Backgrounds hat er sich seit vielen Jahren darauf spezialisiert, hochkomplexe technologische Zusammenhänge allgemeinverständlich zu vermitteln.

Sein Chemiestudium schloss er 1970 an der Fachhochschule Winterthur ab; parallel dazu erwarb er vertiefte Kenntnisse in der Halbleiterherstellung (Firma Faselec) und in der Programmierung.

Als Chemiker und Computerspezialist arbeitete er sieben Jahre in der Forschung bei Alusuisse in Neuhausen am Rheinfall, zunächst als Laborleiter für Emissionsspektroskopie, später als Computerspezialist (mit Ausbildungen bei DEC, Unisys und IBM) in einer Gruppe für angewandte Mathematik mit Forschungsprogrammen, Prozessautomatisierung und der Evaluation von Prozessrechnern.

In der Zentrale der Alusuisse in Zürich war er während drei Jahren in der Gruppe für Operations Research tätig, wo er sich mit der Modellierung komplexer Prozessabläufe und mit IT-Evaluationen beschäftigte. 

1980 machte er sich selbständig und realisierte Grossprojekte wie die Software-Entwicklung für das Seelisberg-Autobahntunnel (Programmierung der Verkehrs­erfassung und-steuerung sowie der Kommandozentrale, Auftraggeber Honeywell Bull) sowie die Entwicklung komplexer Messgeräte für Schmid Elektronik in Zürich.

Seit Anfang der 1980er-Jahre ist sein Know-how als Technologieexperte regelmässig in TV- und Radiosendungen gefragt. Hinzu kommen Hunderte von Artikeln in unterschiedlichsten Medien sowie Mitarbeit an Publikationen, Büchern und Broschüren.

Einen Namen machte er sich auch als Buchautor, insbesondere mit dem populären Einsteigerfachbuch «Mit dem Computer auf DU» und dem jährlichen Marketingreport «WEISSBUCH», der den Schweizer Computermarkt beleuchtete. Bis heute ist er ein gefragter Referent – von Schulklassen über Serviceclubs bis hin zu Keynotes an Grossveranstaltungen und Gastvorlesungen an Fachhochschulen. Darüber hinaus wirkt er als Moderator an Symposien und Kundenanlässen und hat bereits über 60 Ausstellungen organisiert.

Mit dem internationalen Poster der digitalen Evolution «Meilensteine der Computer-, Elektronik- und Telekommunikationsgeschichte» (www.computerposter.ch), das mittlerweile in der 8. Auflage vorliegt und über 100 000 produzierte Exemplare umfasst, schuf er ein weiteres Instrument, um das Technologieverständnis bei Laien und Fachleuten gleichermassen zu fördern.

Mit seinen Events «Erlebniswelt Computergeschichte» (www.ewcg.ch) ermöglicht er älteren Semestern nostalgische Zeitreisen und versucht gleichzeitig, die Jugend für Informatik und Ingenieurwesen im Hinblick auf die Berufswahl zu begeistern. Dafür greift er auf einen Fundus von rund 80 Tonnen gesammelter Exponate zurück, die einen weiten Zeitraum der Technologiegeschichte abdecken und auf verschiedene Standorte verteilt sind. Der grösste Teil dieser Sammlung wurde dem Museum ENTER in Solothurn (neu seit 1. Dezember 2023 "Enter Technikwelt Solothurn" in Derendingen) übergeben.

Im Laufe seiner Selbstständigkeit leitete er verschiedene spezialisierte Interessengemeinschaften wie das CORI (Club of Rome der Informatik) oder den Technologie-Zirkel für Journalisten und ist Mitglied in zahlreichen Fachgremien sowie Netzwerkplattformen. Seit einigen Jahren ist er Ehrenmitglied der IAETH, und im Mai 2016 wurde er – neben Persönlichkeiten wie Johann Schneider-Ammann, Hans-Jörg Wyss und Jörg Sennheiser – zum Ehrenmitglied der Alumni ETH gewählt. Auch die Informatikabteilung der Universität Zürich hat ihn als Alumni aufgenommen.

Er ist Ehrenmitglied im Handball-Club GS-Stäfa, pflegt weitere Hobbys wie Tennis und Skifahren und geniesst kulinarische Höhenflüge – von gutem Wein über das Kochen als Hobbykoch bis hin zu feinem Essen, möglichst in angenehmer Gesellschaft.