Lernsoftware LPC
Anfang der 1990er-Jahre wurden grafische Betriebssysteme immer populärer, und der Wechsel von zeilenbasierten Kommandoeingaben (DOS) zu benutzerfreundlichen grafischen Oberflächen wie Windows 3.11 (1992) hielt am Arbeitsplatz Einzug. Windows-Programme mussten jedoch anders bedient werden als die vertrauten DOS-Anwendungen: Neue, eigentlich einfachere Bedienungselemente kamen hinzu, die man aber zunächst kennenlernen und beherrschen musste.
Darum beschlossen der Informatik-Fachlehrer Robert Koch und ich, eine Reihe von Lernprogrammen zur Bedienung von Textverarbeitung und Tabellenkalkulation zu entwickeln und diese auf 3.5‑Zoll-Disketten zu vertreiben. So entstanden die LPC-Lernprogramme, die einen niederschwelligen Einstieg in die Windows-Welt boten und – auf Windows basierend – auch die grossen Vorteile multimedialer Anwendungen nutzbar machten.